Wer eine steuerbare Wärmepumpe, Wallbox oder einen Heimspeicher betreibt, bekommt seit 2024 einen gesetzlichen Rabatt auf die Netzentgelte — je nach Bundesland zwischen rund 36 und 206 € pro Jahr. Viele wissen es nicht und verschenken das Geld. Hier rechnest du in 30 Sekunden nach, mit echten regionalen Netzentgelten.
Die exakte Höhe bestimmt dein Netzbetreiber — wir rechnen ehrlich mit dem BNetzA-Durchschnitt deines Bundeslands, statt Präzision vorzutäuschen. Den Weg zu deinem exakten Wert zeigen wir unter dem Ergebnis.
Dein Netzbetreiber steht auf deiner Stromrechnung (meist Seite 1). Ist er dabei, bekommst du statt des Landes-Durchschnitts den exakten Betrag.
Wurde dein Gerät ab 2024 in Betrieb genommen — oder als steuerbar angemeldet?Die Seite hier rechnet den allgemeinen Anspruch. Die App geht weiter — sie prüft ihn mit deinem echten Profil und behält ihn im Blick:
In der App gibst du einmal an, welche Geräte du hast (Wärmepumpe, Wallbox, Speicher), dein Bundesland und ab wann die Anlage läuft — mehr braucht die Prüfung nicht.
Die App wendet die BNetzA-Formel mit dem Netzentgelt deiner Region an und zeigt den Betrag in deinem Sparpotenzial — als „Sicher", weil er gesetzlich ist.
Ein kurzer Check (ab 2024 in Betrieb? Rabatt auf der Rechnung sichtbar?) — und du weißt, ob alles läuft oder ob du beim Netzbetreiber bzw. Installateur nachhaken musst.
Seit dem 1. Januar 2024 dürfen Netzbetreiber neue „steuerbare Verbrauchseinrichtungen" (Wärmepumpen, Wallboxen, Heimspeicher, Klimageräte ab 4,2 kW) bei Netzengpässen kurzzeitig dimmen. Im Gegenzug bekommst du verpflichtend ein reduziertes Netzentgelt — das regelt die Festlegung BK8-22/0010-A der Bundesnetzagentur.
Nein. Bei Anlagen ab 2024 läuft die Anmeldung über deinen Elektro-Installateur beim Netzbetreiber, und Modul 1 (die jährliche Pauschale) wird automatisch gewährt. Prüfen lohnt trotzdem: Der Rabatt muss auf deiner Stromrechnung beim Netzentgelt auftauchen bzw. von deinem Anbieter weitergegeben werden.
Anlagen von vor 2024 ohne Steuerungsvereinbarung sind ausgenommen; alte Wärmepumpen-Vereinbarungen laufen bis Ende 2028 über. Ein freiwilliger Wechsel ins neue System ist möglich und bringt die Pauschale — macht dein Gerät aber dauerhaft steuerbar, und der Schritt ist unumkehrbar. Vorher rechnen.
Modul 2 ist statt der Pauschale ein Prozent-Rabatt (60 %) auf das Netzentgelt eines separat gezählten Geräts — lohnt erst bei hohem Verbrauch, weil zweiter Zähler und zweite Grundgebühr (~125 €/Jahr) dagegen stehen. Modul 3 ergänzt Modul 1 um zeitvariable Netzentgelte: Mit Smart Meter und Lastverschiebung sind grob 50–220 €/Jahr zusätzlich möglich.
Für die 20 größten Netzbetreiber (von Westnetz bis SWM) zeigen wir den exakten Wert direkt aus dem Preisblatt Netzentgelte 2026 — das deckt die Mehrheit der Haushalte ab. Für alle anderen rechnen wir die offizielle BNetzA-Formel (80 € + 3.750 kWh × Netzentgelt-Arbeitspreis × 20 %) mit dem durchschnittlichen Netzentgelt deines Bundeslands (Stand 2026); bundesweit liegt die Pauschale zwischen etwa 36 und 206 € pro Jahr. Keine Rechtsberatung.