Methodik
Wie Watthunt Ergebnisse einordnet.
Watthunt soll Strompreise, Tarife und flexible Verbrauchszeiten verständlich machen. Diese Seite beschreibt die methodischen Grundsätze hinter Rechner, Tarifdaten und Rangliste, ohne verbindliche Ergebnisse oder vollständige Marktabdeckung zu versprechen.
Warum Methodik wichtig ist
Nutzer sollen nachvollziehen können, wie eine Einschätzung zustande kommt und welche Annahmen dahinterstehen. Methodik schafft Transparenz und verhindert, dass Ergebnisse wie eine Black Box wirken.
- Transparenz: Annahmen, Datenstand und Einschränkungen sollen sichtbar sein.
- Nachvollziehbarkeit: Ergebnisse sollen erklärbar bleiben.
- Orientierung: Modellwerte sind Hilfen zur Einordnung, keine Garantie.
Rechner
Der Rechner arbeitet mit Modellrechnungen. Nutzerangaben und verfügbare Preisinformationen können genutzt werden, um mögliche Kosten- oder Verbrauchsszenarien einzuordnen.
- Eingaben des Nutzers können Verbrauch, Tarifannahmen und Geräte betreffen.
- Verbrauchswerte dienen der Modellierung und können von realen Messwerten abweichen.
- Preisannahmen hängen vom verfügbaren Datenstand und vom betrachteten Zeitraum ab.
- Flexible Lasten wie E-Auto, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox können als Annahmen einfließen.
- Das Ergebnis ist keine Garantie für tatsächliche Kosten oder Ersparnisse.
Tarifdaten
Tarifdaten können aus öffentlich verfügbaren Informationen, Anbieterangaben oder eigener Recherche stammen. Solche Informationen können unvollständig sein oder sich ändern.
Deshalb sollten Tarifdaten mit Datenstand und Status eingeordnet werden. Vor einem Vertragsabschluss sollten Nutzer die Angaben direkt beim Anbieter prüfen.
Rangliste
Eine Rangliste sollte klar erklären, was bewertet wird. Bei Watthunt steht die Einordnung von Preisfenstern im Vordergrund, nicht ein pauschales Anbieter-Ranking.
- Bewertet werden können Zeitfenster mit günstigeren oder teureren Strompreisen.
- Zeitraum, Marktgebiet und Datenstand sind für die Einordnung relevant.
- Eine Preisfenster-Rangliste ist keine Aussage darüber, welcher Anbieter insgesamt der beste ist.
Datenstatus
Grenzen der Methodik
- Watthunt ersetzt keine Energieberatung.
- Watthunt ersetzt keine verbindliche Tarifberatung.
- Watthunt gibt keine Preisgarantie.
- Daten, Preise und Anbieterinformationen können sich ändern.
- Modellrechnungen hängen von Eingaben, Annahmen und verfügbaren Daten ab.
Datengrundlage & Haftung
Die angezeigten Strompreise stammen aus den Börsen- und Netzdaten der europäischen Strommärkte (Quellen: EPEX SPOT, ENTSO-E, aWATTar). Diese Daten können sich ändern, verzögert sein oder Lücken aufweisen. Alle Ersparnis-Angaben sind unverbindliche, beispielhafte Schätzungen auf Basis der Angaben des Nutzers und typischer Annahmen und stellen kein verbindliches Angebot dar. Die tatsächliche Ersparnis hängt von individuellem Verbrauch, Stromtarif, den realen Marktpreisen und dem Verhalten ab. Watthunt stellt ausschließlich Informationen bereit und übernimmt keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten sowie für Entscheidungen oder Ersparnisse auf Basis dieser Informationen.
Wie der Endpreis zustande kommt
Der Börsenpreis (Day-Ahead-Spotpreis) ist ein echter, am Vortag an der Strombörse festgelegter Marktwert. Der angezeigte Endpreis in ct/kWh ist dagegen eine Schätzung: Er rechnet den Börsenpreis auf einen typischen Haushaltspreis hoch, indem die üblichen Preisbestandteile addiert und anschließend mit der Mehrwertsteuer multipliziert werden.
- Börsenpreis — echter Spotpreis der jeweiligen Stunde.
- Netzentgelte — bundesweiter Durchschnitt oder, falls ein Bundesland gewählt ist, dessen Durchschnittswert (Stand 2026). Reale Netzentgelte variieren je Netzbetreiber.
- Steuern & Umlagen — Stromsteuer, Konzessionsabgabe und weitere Umlagen (EEG-Umlage seit Juli 2022 = 0).
- Anbieter-Aufschlag — pauschale Modellannahme für einen dynamischen Tarif.
- zzgl. 19 % Mehrwertsteuer auf die Summe.
Netzentgelte, Steuern und Aufschläge sind Durchschnitts- bzw. Modellwerte und unterscheiden sich je nach Region, Netzbetreiber und Tarif. Der Endpreis dient daher der Einordnung, nicht als exakte Abrechnung. Maßgeblich für günstige bzw. teure Zeitfenster ist ohnehin der Börsenpreis-Anteil, der über den Tag schwankt — die übrigen Bestandteile sind weitgehend konstant.