Methodik

Wie Watthunt Ergebnisse einordnet.

Watthunt soll Strompreise, Tarife und flexible Verbrauchszeiten verständlich machen. Diese Seite beschreibt die methodischen Grundsätze hinter Rechner, Tarifdaten und Rangliste, ohne verbindliche Ergebnisse oder vollständige Marktabdeckung zu versprechen.

Warum Methodik wichtig ist

Nutzer sollen nachvollziehen können, wie eine Einschätzung zustande kommt und welche Annahmen dahinterstehen. Methodik schafft Transparenz und verhindert, dass Ergebnisse wie eine Black Box wirken.

Rechner

Der Rechner arbeitet mit Modellrechnungen. Nutzerangaben und verfügbare Preisinformationen können genutzt werden, um mögliche Kosten- oder Verbrauchsszenarien einzuordnen.

Tarifdaten

Tarifdaten können aus öffentlich verfügbaren Informationen, Anbieterangaben oder eigener Recherche stammen. Solche Informationen können unvollständig sein oder sich ändern.

Deshalb sollten Tarifdaten mit Datenstand und Status eingeordnet werden. Vor einem Vertragsabschluss sollten Nutzer die Angaben direkt beim Anbieter prüfen.

Rangliste

Eine Rangliste sollte klar erklären, was bewertet wird. Bei Watthunt steht die Einordnung von Preisfenstern im Vordergrund, nicht ein pauschales Anbieter-Ranking.

Datenstatus

Verified Daten wurden anhand einer belastbaren Quelle geprüft.
Incomplete Daten sind teilweise vorhanden, aber noch nicht vollständig geprüft.
Placeholder Daten dienen als Platzhalter oder Strukturbeispiel.
Veraltet Daten wurden längere Zeit nicht aktualisiert oder müssen neu geprüft werden.

Grenzen der Methodik

Datengrundlage & Haftung

Die angezeigten Strompreise stammen aus den Börsen- und Netzdaten der europäischen Strommärkte (Quellen: EPEX SPOT, ENTSO-E, aWATTar). Diese Daten können sich ändern, verzögert sein oder Lücken aufweisen. Alle Ersparnis-Angaben sind unverbindliche, beispielhafte Schätzungen auf Basis der Angaben des Nutzers und typischer Annahmen und stellen kein verbindliches Angebot dar. Die tatsächliche Ersparnis hängt von individuellem Verbrauch, Stromtarif, den realen Marktpreisen und dem Verhalten ab. Watthunt stellt ausschließlich Informationen bereit und übernimmt keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten sowie für Entscheidungen oder Ersparnisse auf Basis dieser Informationen.

Wie der Endpreis zustande kommt

Der Börsenpreis (Day-Ahead-Spotpreis) ist ein echter, am Vortag an der Strombörse festgelegter Marktwert. Der angezeigte Endpreis in ct/kWh ist dagegen eine Schätzung: Er rechnet den Börsenpreis auf einen typischen Haushaltspreis hoch, indem die üblichen Preisbestandteile addiert und anschließend mit der Mehrwertsteuer multipliziert werden.

Netzentgelte, Steuern und Aufschläge sind Durchschnitts- bzw. Modellwerte und unterscheiden sich je nach Region, Netzbetreiber und Tarif. Der Endpreis dient daher der Einordnung, nicht als exakte Abrechnung. Maßgeblich für günstige bzw. teure Zeitfenster ist ohnehin der Börsenpreis-Anteil, der über den Tag schwankt — die übrigen Bestandteile sind weitgehend konstant.

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